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Wertschätzende Kommunikation

Marshall B. Rosenberg, der Begründer der Wertschätzenden Kommunikation, schreibt in seinem Buch "Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens":
"Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als "gewalttätig", dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid – bei uns selbst oder bei anderen …
Als ich mich mit den Umständen beschäftigte, die unsere Fähigkeit beeinflussen, einfühlsam zu bleiben, war ich erstaunt über die entscheidende Rolle der Sprache und des Gebrauchs von Wörtern.
Seitdem habe ich einen spezifischen Zugang zur Kommunikation entdeckt – zum Sprechen und Zuhören– der uns dazu führt, von Herzen zu geben, indem wir mit uns selbst und mit anderen auf eine Weise in Kontakt kommen, die unser natürliches Einfühlungsvermögen zum Ausdruck bringt".

Dr. Marshall B. Rosenberg
ist international bekannt als Konfliktmediator.
In den 1960-er Jahren entwickelte er das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK), verfeinerte, lehrte und kommunizierte mit dieser Methode weltweit erfolgreich für den Frieden in Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Institutionen und auf politischer Ebene.
Marshall Rosenberg benutzt den Begriff "Gewaltfreiheit" in Sinne von Ghandi: Er meint damit unser einfühlendes Wesen, das sich wieder entfaltet, wenn die Gewalt in unseren Herzen nachlässt.

In manchen Organisationen oder Gruppen ist die Gewaltfreie und Einfühlsame Kommunikation auch als "Wertschätzende Kommunikation", als "Giraffensprache" oder "Herzenssprache" bekannt, weil sie es Menschen erleichtert, in guten Beziehungen zu leben. Die Giraffe als Symbol für diese Sprache wählte Marhsall Rosenberg, weil sie das Landtier mit dem größten Herzen und mit Weitblick ist.